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Hölzle Albert Dietrich - Teckblicker

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Hölzle Albert Dietrich

Geboren wurde Albert Dietrich Hölze am 19.Dezember 1821 in Leonberg.
Sein Vater Johann Dietrich Hölzle war ein Schneidersohn aus Heilbronn.
 
Albert Dietrich hatte den Wunsch eine Apothekerlehre zu absolvieren. Woher der Wunsch kam, konnte sich keiner erklären, da er aus einer reinen Handwerkerfamilie stammte.
Seine Eltern gingen auf den Berufswunsch ein, und schickten ihren Sohn auf die Lateinschule in Leonberg.
Die Lateinschulen waren in der Regel besser ausgestattet als die Volksschulen.
Mit 14 Jahren machte er beim Apotheker Staehlin in Böblingen bis 1838 eine Apothekerlehre.
 
Nach seiner Ausbildung ging er mit 17 Jahren auf Wanderschaft um in anderen Apotheken die vielfallt seines Berufes zu entdecken.
 
Als Gehilfe verschlug es ihn in die Apotheke Schall nach Leonberg.
 
Zwei Jahre später ging er nach Tübingen zu dem renommierten Mediziner und Naturwissenschaftler Professor Gmehlin.
 
Danach verschlug es ihn nach Schorndorf zum Apotheker Grünzweig, anschließend war er ein halbes Jahr in Königsbronn im Landkreis Heidenheim.
 
Nach einem kurzen Aufenthalt in Stuttgart trieb es ihn in die Schweiz wo er mit 25 Jahren in Zürich seine Gesellenprüfung ablegte.
Mit 30 Jahren kaufte er 1851 in Kirchheim die Untere Apotheke. Die Heirat mit Pauline Friederike Karoline Kappler einer Tochter des reichen Kaufmanns Christoph Friederich Kappler sorgte in der Anfangsphase seiner Selbständigkeit für ein finanziell sorgloses Leben.
Noch im selben Jahr des Kaufes gab der neue Besitzer der Apotheke den prägenden Namen „Adler Apotheke“.
Als Hölzle am 9.Februar 1887 in den wohlverdienten Ruhestand ging, konnte er sich voll und ganz seinen privaten Hobbys widmen.
 
Er war einer der zwölf Männer die am 13.August 1888 im Waldhorn in Plochingen die Geburtsstunde des Schwäbischen Albvereins einläutete.
Er war auch einer der Wanderfreunde, die am Himmelfahrt 1988 bei einer der Teckwanderungen zu dem Entschluss kam auf der Teck einen Turm und eine Schutzhütte für Wanderer zu errichten.
 
Zusammen mit Oberamtsbaumeiste Friedrich Koch aus Nürtingen fertigte er Pläne für das große Vorhaben an.
 
In seiner Tätigkeit als aktives Albvereinsmitglied ging er voll auf, bis er 1902 mit 80 Jahren und einem erfüllten Leben seine Augen in Kirchheim als allseits beliebter Zeitgenosse und geachteter Mann seine Augen schließen durfte.
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