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Fahrbach Georg - Teckblicker

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Fahrbach Georg

Georg Fahrbach kam in einem kinderreichen Haus am 6.April 1903 in Criesbach auf die Welt.
Sein Vater war ein Weinbauer im hohenlohischen Criesbach und hatte neben dem kleinen Georg noch sechs größere Kinder zu ernähren.
 
Als Georg 4 Jahre alt war, starb sein Vater,und lies sieben Kinder und eine Frau zurück.
 Georg Fahrbach war ein schmächtiges Kind dem man nicht zutraute den Beruf des Weinbauers auszuüben.
Aus diesem Grund, schickte ihn seine Mutter nach der Volksschule Criesbach auf die Lateinschule nach Ingelfingen um ihm ein Studium zu ermöglichen.
Mit 22 Jahren schloss er die württembergische Staatsprüfung an der höheren Verwaltungsschule in Stuttgart ab.
 

Von Juni 1925 war Georg Fahrbach Amtsverweser in Niedernhall.
Dort hielt er es aber nicht lange aus. Er verlies nach einem halben Jahr wieder das Rathaus.
Mit 26 Jahren fing er an der württembergischen Hypothekenbank in Stuttgart an. Dort war Georg Fahrbach wegen seines Kollegialen Verhaltens, seinem Fleiß aber auch und seiner Begabung Menschen zu führen sehr beliebt, so dass er es 1938 bis in den Vorstand schaffte.
 
Nachdem er am 27 April 1939 seine Elisabeth geheiratet hat, kamen nach einander Tochter Siglinde danach seine Söhne Eberhard, Ulrich und Frieder auf die Welt.
 

Da sich Georg Fahrbach nicht nur seinem Beruf widmen wollte war er sehr aktiv im Gesangverein Criesbach.
Er organisierte dort viele Feste und andere Aktivitäten .Aus diesem Grund wurde er 1953 zum Ehrenmitglied ernannt.
Mit 20 Jahren wurde er Mitglied im Schwäbischen Albverein. Den er 16 Jahre später als Vorsitzender leitete.
. In dieser Eigenschaft brachte er nicht nur verschiedene Wanderschriften und Wanderbroschüren raus, sondern baute ihn zum größten Wanderverein in Deutschland aus.
 
Georg Fahrbach war auch federführend bei den Verhandlungen zwischen dem Kirchheimer Verschönerungsverein, der Stadt Owen, und dem Schwäbischen Albvereins, in dem es um den Kauf von der Burg Teck mit sämtlichen vorhandenen Gebäuden samt Grund und Boden ging.
 
Zwei Tage nachdem der Vertrag unter Dach und Fach war musste Georg Fahrbach wie viele andere Männer in den Krieg.
 
Dort musste er sich am 8.Januar 1941 in der Karlsruher Forstner-Kaserne melden, als Kriegsverwaltungsrat und ab 1944 als Oberkriegsverwaltungsrat war er in leitenden Stellungen der Militärverwaltung in Italien und Frankreich tätig.
 
1945 kam Fahrbach nach kurzer Gefangenschaft in Tirol aus dem Krieg zurück.
 
Mit 42 Jahren widmete er sich wieder in alter Gewohnheit seinen Bankgeschäften die er bis zu seinem Ruhestand 1974 ausführte.
 
Zahlreiche Ehrungen pflastern seinen Weg .
 
1953 wurde Fahrbach zum Ehrenmitglied des Gesangsverein Criesbach ernannt
 
1959 erhielt Georg Fahrbach die Ehrensenatorwürde der Universität Hohenheim.
1963 wurde er Ehrenbürger von seiner Geburtsstadt Criesbach , es wurde sogar eine Straße nach ihm benannt.
Auf einer Anhöhe von Criesbach wurde eine Eiche, die den Namen des wohl bekanntesten Wanderers Deutschlands trägt, gepflanzt .
Wenn man den steilen Weg bezwungen hat, steht man direkt bei der Fahrbacheiche.
Die Anhöhe, bietet einen wunderschönen Ausblick über das Kochertal.
1973 wurde ihm durch Bundespräsident Gustaf Heinemann das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern verliehen .
Nach einem sehr bewegten Leben verstarb Georg Fahrbach in seiner Wahlheimat Stuttgart nach einer kurzen aber schweren Krankheit am 12.Februar 1976.
 
Zu besonderer Ehre kam Georg Fahrbach 1977.
 
Der Schwäbische Albverein eröffnete den Fernwanderweg
 
Georg-Fahrbach-Weg.
Der Wanderweg verbindet die Orte auf einer Länge von 130 Kilometer in denen Georg Fahrbach gewirkt hat.  
Der Weg endet dann auf der Anhöhen vom Württemberg, wo die Grabkapelle der Württemberg steht
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