Die Ritterrüstung - Teckblicker

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Die Ritterrüstung

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Die Burg Teck wurde ja um 1120 nach Christi Geburt gebaut, das war ja zu der Zeit, die man heute als Mittelalter bezeichnet.

Das Mittelalter dauerte wahrscheinlich länger als du bis jetzt geglaubt hast.
In der Europäischen Geschichte nennt man das Mittelalter in der Zeit von 500 bis 1500 n.Chr.
Das typischste an einem Ritter war natürlich die Ritterrüstung und sein Pferd.  


 
 
 
 
 
 

Entgegen weit verbreiteter Vorstellungen war es möglich, in einer für die Schlacht geeigneten  Ritterrüstung zu laufen, oder sich hinzulegen, und wieder aufzustehen. Eine Rüstung wog durchschnittlich 20 bis 30 Kilogramm das waren ca.3 volle Eimer Wasser.

 
 
 
 
 
 

Das Anlegen einer Rüstung

Hier siehst du mit ein paar Bildern wie langwierig es war wenn ein Ritter seine komplette Ritterrüstung anziehen musste.
Ohne seinen Knappen war er bei diesem Vorhaben total aufgeschmissen.
Wie du auf diesen Bildern siehst wurde eine Rüstung von unten nach oben angezogen.

 
 
 
 

Als erstes was der Ritter anziehen musste war der Leibrock. Die Schnüre die hier vom Ellenbogen runterhängen sind dazu da um die losen Rüstungsteile zu befestigen.

 
 
 
 

Mit dem Stahlschuh fing die ganze Prozedur an, danach wurde die Beinröhre und der Kniebuckel mit einem Lederriemen am Bein befestigt.

 
 
 
 

Wenn der Kettenpanzer an der Lende festgebunden war,

 
 
 
 

wurde die Rückenplatte angelegt,

 
 
 
 

und mit dem Brustpanzer mit einem Taillengurt zusammengeschnallt.

 
 
 
 

Die Ellenbogenkacheln wurden an den Schnüren vom Leibrock festgebunden.

 
 
 
 

Nun wurde der Panzerhandschuh noch über die Hände gestreift.

 
 
 
 

Und der Ansteckbart aufgesteckt.

 
 
 
 

Anschließend wurde noch der Helm über den Kopf gezogen.

 
 
 

Hier steht nun der Ritter in voller Montur, so war er gut gerüstet für einen Zweikampf, zu Fuß oder auf dem Pferd.

 
 
 
 
 
 
 

So eine Ritterrüstung besteht ja aus ganz vielen Einzelteilen.
hier habe ich die wichtigsten Teile einer Rüstung genauer beschrieben.

 
 

01 Der Helm eines Ritters bestand  in erster Linie aus Eisen oder Stahl.
02 Der Sehschlitz im Helm war Fluch und Segen zugleich. Er bot dem Ritter ein sehr begrenztes Sichtfeld, bot aber dem Träger einen optimalen Schutz für das Gesicht.
03 Das Klappvisier Damit der Ritter seine Umgebung besser wahrnehmen konnte, lies er sein Klappvisier die meiste Zeit offen, es wurde nur kurz vor einem Kampf geschlossen.
04 Der Ansteckbart schützte das Kinn und den Hals bei einem Kampf.

 
 

Der Rumpf und Handbereich !

05 Der Brustpanzer
schützte den Ritter zum Beispiel vor dem gewaltigen Aufschlag einer Lanze, einem Schwert, oder einem Streitkolben.
06 Der Streitkolben wurde entweder aus Holz mit Metallbeschlägen oder ganz aus Metall gefertigt. Er war im Mittelalter  sehr beliebt, da man trotz Rüstung seinem Gegner recht schmerzliche Schläge beibringen konnte.
07 Der Panzerhandschuh war ein Rüstungsteil das ganz kompliziert herzustellen war. Er war mit vielen Scharnieren versehen damit er recht flexibel war, er schützte jedoch nur die äußere Hand des Ritters da er ja sein Schwert mit fester Hand halten musste.

 

Der Fuß und Beinbereich !
08 Der Kniebuckel er schützte die Kniescheibe des Ritters. Der Kniebuckel auch mit Scharnieren ausgestattet damit er beim anwinkeln der Beine nicht hinderlich war.
09 Die Beinröhre wurde mit Lederriemen am Schienbein befestigt  damit auch dieses ausreichend geschützt ist.
10 Die Sporen mit diesen Teilen wurden die Pferde vom Ritter geleitet und auch zu Höchstleistungen angespornt.
11 Der Eisenschuh er schützte den Vorderfuß des Ritters, der Schuh wurde mit einem Riemen an der Verse befestigt.


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