Totholz im Teckwald - Teckblicker

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Totholz im Teckwald

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Hast du dich auch schon mal gewundert warum im Teckwald alte Bäume rumliegen, oder was noch sonderbarer ist halb abgesägte Baumstämme rumstehen? Das ist ein typisches Anzeichen dafür, daß der Teckwald ganz natürlich wachsen und sich entwickeln soll und auch darf.

 
 
 
 
 
 

Die Baumstämme werden Totholz genannt, obwohl dieser Begriff absolut nicht richtig ist. Das Totholz steckt voller Leben, dort können Spinnen, Asseln, diverse Käfer oder auch Ameisen leben.

 
 

Es ist auch ein wunderbarer Platz in dem sich verschiedene Pilze ansiedeln können.

 
 

Es dient aber auch verschiedenen Fröschen, oder Salamandern als Unterschlupf bei Regen oder in kalten Wintern.

 
 
 
 
 

Der Zerfall eines Baumstammes geht ja nicht von heute auf morgen, sondern es dauert je nach Wetterlage Wochen oder Monate bis der Stamm total zerfallen ist.
Wenn der Stamm keine Nährstoffe mehr aufnehmen oder transportieren kann löst sich die Rinde, das bietet Mücken, Fliegen, und Spinnen eine Behausung um sich dort einzunisten und ihre Eier abzulegen.

An den Stellen wo die Rinde keinen Schutz mehr bietet, breiten sich Pilze und Bakterien aus, diese Mikroorganismen machen das Kernholz für viele Insekten interessant, die wiederum verschiedene Räuber wie Spechte, Maulwürfe, oder Mäuse anlocken.

 

Nachdem das Holz total zersetzt worden ist können sich Würmer und Asseln dort heimisch fühlen, und wie man hier auf diesem Bild sieht, breiten sich auch wieder andere Kleinpflanzen darauf aus.

 
 
 
 
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