Naturschutzgebiet - Teckblicker

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Naturschutzgebiet

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Die Burg Teck steht in einem 376 Hektar großem Naturschutzgebiet. Das ist ungefähr so groß wie 370 Fußballfelder.
Wenn du mit dem Begriff Hektar nichts anfangen kannst,erkläre ich dir kurz was ein Hekter ist.
Ein Hektar sind genau 10000 Quadratmeter,oder auch 10000 mal 10000 Meter.
Davon sind ca.200 Hektar Waldgebiet.
138 Hektar von diesem riesigen Waldgebiet ist als Schonwald ausgewiesen. Diese Schonwälder werden mit besonderer Rücksicht auf Tier und Pflanzenwelt bewirtschaftet, hier können sich Tiere und Pflanzen ungestört ausbreiten.
Das sind ein paar trockene Zahlen, dass du dir das besser vorstellen  kannst habe ich eine kleine Grafik eingefügt, die dir das besser erklären kann.

 
 

Diese drei Farben symbolisieren das gesamte
Naturschutzgebiet Teck!

 
 
 
 
 

Die grüne Fläche, zeigt das 200 Hektar große Waldgebiet an.



Die rote Fläche zeigt die 138 Hektar große Fläche an, die als Schonwald ausgewiesen ist.

 
 
 
 
 
 

Solche Schilder stehen auf dem ganzen Teckberg verteilt herum. Seit 1999 sollen sie den ganzen Teckberg schützen. Man darf auf den Wegen zwar wandern und radfahren , aber sonst ist für die Menschen vieles verboten. Was genau verboten ist kannst du auf der Zusatztafel die unterhalb des Naturschutzschildes steht lesen.

 
 
 
 
 

Hier sind ein paar Auszüge aufgeschrieben

Du darfst zum Beispiel die Wanderwege nicht verlassen!

Du darfst auch Hunde nicht frei laufen lassen.

Deinen Drachen darfst du nur vom 15.September bis zum 28.Februar steigen lassen.

Feuermachen und Lagern ist nur an den dafür vorgesehenen Stellen erlaubt.

Es ist auch nicht erlaubt Blumen oder andere Pflanzen auszugraben oder zu pflücken.


 

Du wirst dich jetzt fragen, was ist an einem öden, ungepflegten Hang so besonderes? Warum darf man hier nicht herumtoben, Ballspielen oder Verstecke spielen, Grillen, Zelten oder einen Blumenstrauß pflücken?
Wen würde das stören?
Diese Fragen kannst du leicht selbst beantworten, wenn du dir über folgendes Gedanken gemacht hast:
- Hummel-Ragwurz, Helm-Knabenkraut und Waldhyazinthe sind sehr seltene einheimische Orchideen. Hier, auf dem Teckberg, wachsen sie noch. Aber es dauert viele Jahre, bis aus den staubfeinen Samen blühende Pflanzen geworden sind. Ein einziger Tritt kann die zarten Keimpflänzchen zerstören.

 

Der Goldammer,die Dorngrasmücke,  aber auch der Feldschwirl, die Baumpieper und Nachtigall bauen ihre Nester am Boden zwischen Gräsern und Gestrüpp. Werden sie gestört, lassen sie Eier und Jungvögel im Stich.
Viele Raupen der 300 verschiedenen Schmetterlinge, die auf dem Teckberg vorkommen, verstecken sich tagsüber am Boden. Niemand möchte, dass diese Pflanzen und Tiere aus unserer Heimat verschwinden.

 
 
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