Die Teckerbauer - Teckblicker

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Die Teckerbauer

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Die Heimatforscher Christoph Bizer und Rolf Götz haben in der neuen SCHRIFTENREIHE DES STADTARCHIVS BAND 31 neue Erkenntnisse über den Erbauer der Burg Teck veröffentlicht.
Ursprünglich wurde vermutet dass der Gründer der Burg Teck der Vater Bertholds, der Zähringerherzog Konrad, ein Enkel des 1078 auf der Limburg verstorbenen Herzogs Bertholts I war.

 
 
 
 

Zur Frage, was die Zähringer zur Gründung der Burg Teck zu dieser Zeit bewogen hat, gibt es noch keine überzeugende Erklärung, denn nach der Eroberung des Breisgaus 1079 durch Herzog Berthold II (ges.1111)verlagerte sich der Besitz- und vor allem der Interessenschwerpunkt des Geschlechts in dieses Gebiet. Das Hauskloster Sankt Peter wurde 1093 in den Schwarzwald verlegt, das wirkte sich auch auf die Benennung der Burg Zähringen 1100 nieder. Zwar wurde Herzog Bertholds I. ältester Sohn Hermann I noch nach der Limburg benannt, und auch sein Sohn Hermann II, der Gründer der badischen Linie der Zähringer, nannte sich zunächst nach der Limburg, von 1112 an aber nach dem neu erworbenen Besitz  "von Baden".
In dem sehr umfangreichen archäologischen Fundgut der Burg Teck gibt es viele Hinweise, die auf eine Entstehung der Burg Teck vor 1100 schließen läst. Ein Neufund erbrachte mit einem eindeutigen Randstück der früheren Keramikstücke eine Bestärkung dieser Hinweise. Trotz allem gibt es von den entsprechende Fundstücken nicht genug, um daraus die Bauzeit der Burg Teck vor 1100 datieren zu können, aber es gibt doch zu viele um sie einfach zu ignorieren.
Denn sie verweisen auf die Möglichkeit einer Gründung der Teck durch Graf Burkhard von Nellenburg (gest. 1101 / 02).

 
 
 
 

Graf von Nellenburg brauchte eine neue Burg als Ersatz für seine im Investiturstreit (1077/78) zerstörte Thietpoldispurch. Bei einer mit dem Nellenburger Erbe 1102 an die Zähringer gekommene Burg Teck wäre das geringe Interesse der Zähringer an einer weiteren Burg noch dazu im Randbezirks ihres Therythoriums erklärbar, und lässt die Verpfändung der Teck 1152 in neuem Licht erscheinen.

 
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