Die kleine Wappenkunde - Teckblicker

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Die kleine Wappenkunde

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So ein Ritter war ja in seiner Rüstung ganz schwer zu erkennen, deswegen hatte jeder Ritter sein eigenes Wappen, das war zum Beispiel auf seinem Schild oder auf der Decke seines Pferdes, wohlhabende Ritter liesen sich auch extra Wappenröcke anfertigen die sie über der Rüstung trugen.
Hier siehst du so ein Schutzschild eines Ritters, mit einem typischen Bild.

 
 
 
 
 

Das ist der Haupt oder Oberrand !

 
 
 
 

Rechte Flanke

 
 

Linke Flanke

 
 
 
 

Am unteren Teil des Schildes war der Unter.-  oder Fußrand

 
 

Den Hintergrund eines Wappens nannte man Feld und
das Zeichen auf dem Wappen nannte man das Wappenbild !

 
 

Ein Wappen wurde nach ganz strengen Regeln erstellt. Die Männer die sich am besten mit der Wappengestaltung auskannten, nennt man auch heute noch Heraldiker oder Herolde.

 
 
 
 
 

Ihre Aufgabe war es zum Beispiel bei Turnieren die Ritter in der Reihenfolge ihres Auftretens anzukündigen. Um dabei keine Fehler zu machen legten sie, jeder für sich, eine Wappenrolle an. Dort trugen sie immer wieder neue Wappen ein mit dem Namen und der Herkunft des Ritters. In Kriegszeiten mussten sie auch für ihren Herrn Ritter aussuchen um sie in die Schlacht zu schicken.

 

So ein Wappen wurde von der einen zur nächsten Generation weitervererbt. Deshalb wurden, zum Beispiel bei einer Heirat, zwei Wappen zusammengefügt.   

 
 

Das war zum Beispiel ein Wappen von einem Burgherren ohne männlichen Erben.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Seine Tochter heiratet in eine
Familie mit diesem Wappen

 
 
 
 

Deshalb wurden die beiden
Wappenbilder so zusammenfügen.

 
 
 
 

Wenn der Vater der Ehefrau
stirbt, wird das Wappen so verändert.

 
 
 
 

Wenn das adlige Ehepaar einen Sohn bekommt,
und der Burgherr stirbt,
kann  der Sohn das Familienwappen so umgestallten.

 
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